Bei der Digitalisierung „Hybrid fahren“:  Warum es sich schon jetzt lohnt

Bei der Digitalisierung „Hybrid fahren“: Warum es sich schon jetzt lohnt

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Für die steuerberatende Branche verhält es sich mit der Digitalisierung scheinbar so wie für Autofahrer mit den alternativen Antriebsformen:

Sie sind irgendwann bestimmt eine tolle Sache, aber heute fehlt es einfach noch an der Infrastruktur, die Lieferzeiten sind zu lang, die Fahrzeugpreise sind noch zu hoch usw., usw….

Ähnlich sieht es heute für Steuerberatungskanzleien aus: Der Trend zur Digitalisierung zeichnet sich klar am Horizont ab, aber

  • auch zehn Jahre nach Einführung des Dokumentenmanagements werden die Mehrzahl der Dokumente zur Bearbeitung noch ausgedruckt,
  • Mandanten heben Papierbelege, die bereits digitalisiert – also gescannt – wurden, weiterhin in Papierform auf,
  • eine Umstellung auf digitalisierte Prozesse ist – so wird vielfach angenommen – mit viel Aufwand in Zeit und Geld verbunden,
  • es gibt bereits einige Angebote für technische Lösungen, aber oftmals ist noch unklar, welche sich durchsetzen bzw. am besten geeignet sind.

Also doch mit dem „Einstieg“ besser warten, bis die technischen und menschlichen Voraussetzungen hierfür „perfekt erfüllt“ sind?

Für mich lautet die klare Antwort: Nein – denn nach meiner Erfahrung bietet der frühe Einstieg in die Digitalisierung der Kanzleiprozesse auch viele Vorteile.  Z. B. in der Buchhaltung durch die  Verknüpfung der Buchungssätze mit den digitalisierten Belegen:

  1. Aufgrund des gestiegenen Informationsgehalts der Buchungen können die Arbeiten schneller abgeschlossen werden – und hier ist bereits die Bearbeitungszeit berücksichtigt, die für das Scannen zumindest eines Teils der Belege in meiner Kanzlei erforderlich ist.
  2. Bei Betriebsprüfungen erfolgen Klärungen, Beantwortung von Rückfragen und auch Diskussionen schneller und effektiver, da wir jeden für die Prüfung relevanten Beleg genau identifizieren und die vollzogenen Arbeiten konkret nachverfolgen können.
  3. Meine Mandanten kann ich auch über größere Distanzen hinweg bei der Erledigung ihrer steuerlichen Pflichten zu unterstützen.
  4. Die Kanzleimitarbeiter können sich immer besser und schneller auf geänderte Arbeitsabläufe einstellen und gehen immer sicherer mit neuen Technologien um.

Auch wenn noch nicht sämtliche Prozesse vollumfänglich digitalisiert sind und es immer wieder zu Medienbrüchen kommt: Die Vorteile und Veränderungen zeichnen sich für mich sehr deutlich ab.

Insoweit arbeite ich gerne “hybrid”, auch wenn es nur ein Zwischenschritt ist.

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