Digitale Grundkompetenz: Warum Sie jetzt handeln sollten - und wie Sie sofort beginnen können

Digitale Grundkompetenz: Warum Sie jetzt handeln sollten - und wie Sie sofort beginnen können

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Natürlich sind Sie schon seit einiger Zeit digital unterwegs: Die Buchhaltung für Ihre Mandanten läuft über die EDV – also digital. Vielleicht sind Sie auch schon über Plattformen und Software-Lösungen – wie z. B. DATEV Unternehmen online – mit Ihren Mandanten digital vernetzt.

Eine Webseite haben Sie sowieso und kommunizieren natürlich auch per E-Mail. Also läuft doch alles – oder?

Lassen Sie sich nicht in Sicherheit wiegen:

Buchhaltung und Steuererklärung sind sehr prozess- und systemgebundene Tätigkeiten – und sind deshalb die ersten, die künftig immer häufiger von selbstlernender Software durchgeführt werden können – und durchgeführt werden. Und wenn nicht bei Ihnen, dann eben bei Ihren Wettbewerbern mit entsprechenden Kostenvorteilen für Kunden und Kanzleien.

Beginnen Sie deshalb so früh wie möglich mit dem Auf- und Ausbau Ihrer digitalen Grundkompetenz.

So gelingt Ihnen das Schritt für Schritt:

Schritt 1: Analyse der Kanzlei-Perspektive

Die folgenden Fragen sollten Sie ausführlich beantworten. Beziehen Sie dabei auch Ihre “Kanzlei-Mannschaft” mit ein: Lassen Sie alle Mitarbeiter die sie betreffenden Fragen schriftlich beantworten und stellen Sie die Antworten zusammen.

  1. Welche Software-Produkte nutzen Sie wie intensiv?
  2. Sind die von Ihnen eingesetzten Anwendungen “State of the Art”?
  3. Welche Möglichkeiten/Bereiche/Funktionen der von Ihnen eingesetzten Softwareprodukte nutzen Sie noch nicht?
  4. Welche Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind besonders fit in der Nutzung der von Ihnen eingesetzten Softwarelösungen?

Schritt 2: Analyse Mandanten-Perspektive

Bei diesem Schritt gilt: Fragen ist besser als raten! Sprechen Sie gezielt mit verschiedenen Mandanten. Wählen Sie solche aus, bei denen Sie eine hohe Digitalisierungsbereitschaft bzw. einen großen Fortschritt kennen oder vermuten.

  1. Welche betriebswirtschaftlichen Prozesse steuern Ihre Mandanten heute schon mit IT-Lösungen?
  2. Wie sehen Ihre Mandanten die Zukunft der von ihnen eingesetzten Lösungen und Produkte?
  3. Welche der IT-Lösungen kennen Sie, welche sind für Ihre Zusammenarbeit mit dem Mandanten relevant?
  4. Welche Erwartungen resultieren daraus für die künftige Zusammenarbeit und IT-Vernetzung mit Ihrer Kanzlei?

Schritt 3: Handlungsbedarf und Handlungsplan

Verbinden Sie die Erwartungen der Mandanten (Schritt 2) mit den Analyseergebnissen für Ihre Kanzlei (Schritt 1) und leiten Sie hieraus Ihren Handlungsbedarf ab.

Daraus folgt dann der konkrete Handlungsplan, in dem Sie die Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen festlegen.

Für die Erstellung des Handlungsplans sollten Sie folgende Aspekte berücksichtigen:

  • Künftig sollten Sie in Ihren Software-Produkten nicht nur die langjährig bekannten Module nutzen – sondern beschäftigen Sie sich intensiv mit noch nicht genutzten Bausteinen und allen Neuerungen. Prüfen Sie, welche Software-Lösungen bei welcher Ihrer Mandantengruppen Nutzen stiften könnte. Binden Sie hier Ihre „Digitalisierungs-Könner“ aus Ihrer “Kanzlei-Mannschaft” mit ein.
  • Online-Buchhaltung werden auch kleinere Kanzleien zunehmend standardmäßig anbieten müssen: Gerade jüngere Firmen bzw. junge Firmeninhaber erwarten hierzu ein entsprechendes Leistungsangebot.
  • Erarbeiten Sie einen Fortbildungsplan in Bezug auf digitale Kompetenzen innerhalb Ihrer Kanzlei. Hier sollten Sie auch die als „fit“ geltenden jüngeren Mitarbeiter einbeziehen: Denn es ist etwas anderes, ob ein Mitarbeiter am Wochenende privat Online-Bestellungen tätigt und auf facebook unterwegs ist – oder ob er für einen Mandanten eine umfangreiche Recherche betreiben muss oder ein Planungsmodul sinnvoll einsetzt.

Wenn Sie die Digitalisierung frühzeitig, in einem strukturierten Prozess und aus beiden Perspektiven – die Ihrer Kanzlei und die Ihrer Mandanten – angehen, schaffen Sie die erforderliche Basis, um die Veränderungen zu meistern.

Und werden dann neue technische Lösungen immer schnell analysieren und produktiv in Ihre Kanzleisysteme einsetzen können.

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