Liken, Posten, Teilen - nutzen Sie den Social Media-Dreiklang für Ihre Kanzlei

Liken, Posten, Teilen - nutzen Sie den Social Media-Dreiklang für Ihre Kanzlei

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Haben Sie es schon gehört? Facebook ist angeblich auf dem absteigenden Ast, Instagram der neue Stern am Social Media-Himmel. Facebook hat in Deutschland mit 31 Millionen Nutzern natürlich nach wie vor die Nase vorn, die Wachstumsraten von Instagram sind dafür schwindelerregend: Anfang 2016 waren es 9 Millionen, die bis September 2017 auf 15 Millionen Nutzer in Deutschland angewachsen sind.

Was bedeutet das für Sie? Facebook einfach links liegen lassen? Social Media gleich ganz sein lassen, da man sowieso nicht weiß, auf welches neue Pferd man nicht schon morgen setzen muss?

Social Media und Facebook: Für Kanzleien wichtiger denn je

Nein: Social Media und gerade Facebook sollten von Ihnen bzw. Ihrer Kanzlei bewusst eingesetzt werden.

Denn Social Media-Plattformen und Facebook sind – erstens – hervorragend geeignet, um sich als Arbeitgeber attraktiv zu präsentieren und neue Mitarbeiter zu gewinnen. Gerade Facebook ist hier auf Grund seiner Verbreitung, der einfachen Erlernbarkeit und dem Umfang an Funktionen nach wie vor unschlagbar.

Je mehr Erfahrungen Sie – zweitens – mit Facebook sammeln, umso leichter wird es Ihnen fallen, die Social Media-Welt und die Mechanismen anderer Plattformen zu verstehen.

Es sind auch – drittens – eher die 14 bis 19-jährigen, die Facebook den Rücken kehren. Das wird sicherlich einmal Ihre Zielgruppe werden, doch im Moment ist das Gros der Social Media-Nutzer noch auf Facebook aktiv: 34% der Deutschen sind mindestens einmal pro Woche auf Facebook unterwegs. Instagram liegt hier zum Vergleich auf Platz zwei – mit 9%.

Drei Tipps für den erfolgreichen Facebook-Einstieg

1. Liken Sie Ihre Mandanten

Haben Sie auf Facebook bereits ein persönliches Profil? Dann schauen Sie doch mal, welche Ihrer Mandanten einen Facebook-Unternehmensauftritt haben und klicken Sie auf „Gefällt Mir“. Aufmerksamkeit ist die Währung des 21. Jahrhunderts – und nichts anderes bieten Sie damit. Wer selbst auf Facebook unterwegs ist, weiß, wie sehr ein Gefällt Mir oder ein Like dazu einlädt, es aufmerksam zu verfolgen und nachzuschauen, wer sich da per Klick geäußert hat.

Abonnieren Sie sich die Mandantenseiten, damit deren Neuigkeiten in Ihrer Chronik erscheinen. So haben Sie die Möglichkeit, Beiträge nicht nur zu liken sondern auch zu kommentieren.

2. So wird Ihre Seite gelikt

Das Angenehme an Facebook: die Erstellung einer Unternehmensseite ist relativ leicht erledigt. Die persönliche Seite ist die Grundlage, um alle für Unternehmensauftritte bereitgestellte Funktionen nutzen zu können. Wenn Sie Facebook (noch) nicht intensiv nutzen, genügt hier ein Foto und einige berufliche Eckdaten als Mindestangaben.

Haben Sie aber bereits eine persönliche Seite und noch dazu viele (Facebook-)Freunde, ist das natürlich der ideale Start, um die Kanzleiseite in diesem Freundeskreis zu empfehlen. Bitten Sie auch Ihre Mitarbeiter, die Kanzleiseite in deren Freundeskreis zu empfehlen.

Ein direkter Link im P.S. Ihrer Mail-Signatur sorgt für weitere Aufmerksamkeit.

3. Posten und teilen Sie regelmäßig – ein Redaktionsplan hilft dabei

Für einen attraktiven Facebook-Auftritt sind Inhalte gefragt. Posten Sie in einem bunten Mix z. B. aus fachlichen Mandanteninfos und Einblicken sowie Neuigkeiten aus Ihrer Kanzlei bzw. Ihrem Kanzleiteam. Facebook-Nutzer möchten vor allem kurzweilig unterhalten werden – behalten Sie das bei der Auswahl und Gestaltung Ihrer Beiträge stets im Blick.

Zwei Beiträge pro Woche sollten Sie mindestens veröffentlichen – besser drei, um dauerhaft wahrgenommen zu werden. Erstellen Sie dazu am besten einen Redaktionsplan auf Wochenbasis und überlegen Sie, welche Dauerbrennerthemen (Geschenke, Weihnachtsfeier, Dienstwagen) in welchen Monat passen. Veröffentlichen Sie lieber 3 kleine Tipps einzeln als einen langen Beitrag. Der Kanzleialltag selbst bietet viele Möglichkeiten für Posts. Fotos und kurze Videos machen das Ganze lebendig.

Wenn Sie Beiträge von anderen Seiten teilen, kommentieren Sie diese oder stellen Sie eine Frage an die Leser. So erhalten Sie mehr Reaktionen.

Der Facebook-Einstieg lohnt sich – denn ganz schnell kann sich eine Eigendynamik entwickeln, die Ihrem Auftritt als Kanzlei eine ganz neue Präsenz verleiht.


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