Unternehmensnachfolge: Beratungsfeld mit digitalem Potenzial!

Unternehmensnachfolge: Beratungsfeld mit digitalem Potenzial!

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Nachfolgeberatung
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Bei vielen mittelständischen Unternehmen steht der Generationenwechsel und damit die Frage nach der Unternehmensnachfolge quasi vor der Tür.

Wenn das Unternehmen auch ein Bestandteil der Altersvorsorge des Unternehmers ist, tritt auch die Frage auf: Verkaufen oder weitergeben an die nächste Generation?

Damit bietet die Nachfolgeberatung Steuerberatern ein hohes Potenzial:

  • Sie können das Unternehmensmandat ggf. auch mit dem Nachfolger fortführen und
  • zusammen mit dem Nachfolger die digitalen Prozesse und Schnittstellen zwischen der Kanzlei und dem Unternehmen optimieren.

Eine komplexe Aufgabe….

Damit Inhaber und möglicher Nachfolger/Käufer nicht überfordert werden, haben Sie eine vielgestaltige Aufgabe: Nämlich Beratung, Unterstützung und Mediation. Und eben nicht nur die Ermittlung eines realistischen Unternehmenswertes.

Dabei sollten Sie die Nachfolgeberatung rechtzeitig beginnen:

  • Sprechen Sie eine Unternehmensnachfolge früh an und nicht erst, wenn der „Senior” seinen 80. Geburtstag feiert.
  • Besprechen Sie eine klar definierte Übergabephase in der der „Senior“ noch gebraucht wird.
  • In den Notfallkoffer des Unternehmens gehört ein Szenario zur Nachfolge, das auch greift, wenn dem Unternehmer ungeplant „in jungen Jahren“ etwas passiert.
  • Der Versorgungsaspekt: Ist die Altersversorgung des „Seniors“ auch ohne Erträge aus dem Unternehmen gesichert, oder ist dieser auf die Einkommen aus dem Unternehmen angewiesen?

Und Sie sollten mit schwierigen Rahmenbedingungen rechnen, die zusätzlich häufig gegeben sind:

  • Der Senior kann nicht loslassen / fühlt sich noch zu jung für eine Nachfolge
  • Nicht „jeder Sohn“ ist der richtige Nachfolger für das Unternehmen
  • Fehlende Nachfolgeregelung – ein Risiko für die Zukunft des Unternehmens
  • Inhaber hat unrealistische Vorstellungen über den Unternehmenswert

….aber eine Aufgabe mit Perspektive!

Keine leichte Aufgabe – aber eine, die sich für Sie langfristig auszahlen kann:

  • Den Nachfolger können Sie von Anfang auch bei den betriebswirtschaftlichen Belangen beraten – Sie kennen ja das Unternehmen sehr gut!
  • Bieten Sie im Rahmen der Finanzbuchhaltung gleich weitergehende Leistungen wie z. B. das Forderungsmanagement an.
  • Sie können zusammen mit Ihrem (Nachfolge-)Mandanten in seinem Unternehmen eine Buchhaltungssoftware einrichten, die an Ihre Kanzleisoftware angebunden werden kann.
  • Sie können die elektronischen Schnittstellen der Buchhaltungssysteme des Unternehmens auch im Hinblick auf die Abwicklungsprozesse in Ihrer Kanzlei optimieren.
  • Die elektronischen Kommunikationswege können Sie so einrichten, dass z. B. der Belegaustausch optimal abgewickelt werden kann.

Sie sehen: In der Nachfolgeberatung steckt viel Potenzial! Es lohnt sich, frühzeitig einzusteigen!

Zum Weiterlesen….

Ein Tipp von mir: Die Broschüre „Unternehmensnachfolge – Die optimale Planung“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie bietet einen guten Einstieg in das Thema.


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