Betriebswirtschaftliche Beratung: Erste Schritte vom Lückenbüßer zum Dauerbrenner!

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Viele Steuerberater bieten die betriebswirtschaftliche Beratung bereits in ihrem Portfolio an.

Aber aktuell wird von den Mandanten eine Beratung eher bei Einzelfragen in Anspruch genommen – und die BWA reicht anscheinend vielen Mandanten als Informationsquelle aus.

Was kann getan werden, damit hieraus trotzdem ein langfristig wirtschaftlich interessantes Beratungsfeld wird?

Denn gerade die betriebswirtschaftliche Beratung kann ein Überlebensfaktor für Steuerberaterkanzleien werden – so sieht es nicht zuletzt die Bundessteuerberaterkammer in ihren bereits im August 2014 veröffentlichten „Empfehlungen für eine zukunftsfähige Kanzlei“.

Welche Dienstleistungen können für Ihre Mandanten relevant sein?

Selbstverständlich kennen Sie die wirtschaftliche Situation ihres Mandanten und wissen, wo „der Schuh drückt“.

Bereits hier können Sie sich fragen: In welche Bereiche kann ich mich zügig einarbeiten? Und durch welche Maßnahmen ergibt sich direkt ein wirtschaftlich spürbarer Effekt für den Mandanten?

Einhergehend mit den Empfehlungen der BStBK können für die ersten Schritte eines Aufbaus dieses Bereiches diese Angebote relevant sein:

  • Unterstützung bei der Umsetzung des Mahnwesens,
  • Beratung bei Finanzierung (Bankgespräche, Ratingdialoge etc.),
  • Beratung bei Investitionen (Erweiterungs- und Ersatzinvestitionen, Unternehmenskauf und –verkauf),
  • Kosten- und Erlösrechnung und Controlling (Frühwarnsystem).

 

Und wie soll die erfolgreiche Umsetzung gelingen?

  • Kontinuierliche Begleitung bei der Unternehmensführung: Aktuell nutzen viele Mandanten das Angebot einer betriebswirtschaftlichen Beratung eher situativ. Hier lohnt es sich, auf der Basis der Daten aus der Finanzbuchhaltung regelmäßig eigene Analysen und Vorschläge für Maßnahmen anzubieten. Erkennt der Mandant seinen Nutzen, kann hieraus eine stetige oder gar langfristige regelmäßige Inanspruchnahme von Beratungsleistungen erwachsen.
  • Kommunikation: Nutzen Sie Ihren Internet-Auftritt und alle weiteren breitenwirksame Kanäle, um den konkreten Nutzen des Angebots der betriebswirtschaftlichen Beratung darzustellen. Denn häufig ist es so, dass mit dem Begriff der „betriebswirtschaftlichen Beratung“ allein nur wenig verbunden wird.
  • Honorar: Ist Ihr Mandant erst einmal von dem Nutzen der Beratung überzeugt, sollte ein entsprechendes Honorar auch gut argumentiert werden können.
  • Kooperationen: Auch wenn die Steuerberater hiervon noch wenig Gebrauch machen: Denken Sie darüber nach, welche Kompetenzen Sie von externer Seite einholen können, um Ihre Expertise auszubauen.

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