umfrage #1 – Internetnutzung und Internetpräsenz (Kurzauswertung)

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Umfrageergebnisse

Wie stehen Steuerberater der Internetnutzung gegenüber und wie präsentieren sie sich dort? Mit diesen Fragen hat sich unsere erste d|s umfrage beschäftigt, deren Ergebnisse nun vorliegen. Wir freuen uns über das rege Interesse zum Start und danken 64 Steuerberatern und Kanzleien, die sich die Zeit genommen haben, ihre Erfahrungen und ihr Wissen mit uns zu teilen.

Steuerberater nutzen das Internet hauptsächlich für E-Mail und Recherche

Die überwiegende Mehrzahl der Befragten nutzt das Internet ständig oder sehr häufig. Das entspricht unseren Erwartungen, denn schließlich stellt auch E-Mail-Korrespondenz eine Internetnutzung dar. Und wenn es um Recherche geht, kommt heute auch kein Steuerberater mehr am Web vorbei. Beinahe 90 Prozent der Befragten verwenden das Internet für diese beiden Zwecke.
Nachholbedarf zeigt sich dagegen bei den Themen Eigenmarketing und Digitalisierung der Prozesse, denn die Befragten sprachen den Nutzungsangeboten Präsentation ihrer Kanzlei und Mobiler Datenzugriff eine untergeordnete Rolle zu. Die Antworten zum Thema Datenaustausch offenbaren noch Möglichkeiten. An dieser Stelle werden wir uns in Zukunft noch intensiver mit Fragen zur Optimierung digitaler Prozesse beschäftigen.
Kommunikation und Vernetzung über soziale Medien ist bisher noch weniger verbreitet. Dies belegen die Zahlen zum Thema Networking und Austausch. Nur etwas mehr als die Hälfte der Befragten – 54 Prozent – suchen über Social Media den Dialog mit Mandanten und Partnern oder nutzen andere Networking-Möglichkeiten im Internet. Möglicherweise ist die Zahl in Wirklichkeit noch niedriger: Da der Aufruf zur Teilnahme an der d|s umfrage #1 über Facebook und Xing erfolgt ist, kann man davon ausgehen, dass die Antwortenden bereits mehr in sozialen Medien unterwegs sind als der Durchschnitt der Steuerberater.

Eigenmarketing im Internet

89 Prozent der befragten Kanzleien haben eine eigene Website. Im Gegenzug dazu haben 11 Prozent keine eigene Webpräsenz und begründen dies, mit dem zu großen Aufwand, den sie dafür investieren müssen.
Wieso es trotzdem unverzichtbar ist, einen eigenen Internetauftritt zu haben, fasst einer unserer d|s umfrage-Teilnehmer prägnant zusammen: „Potentielle Neumandate informieren sich vorab im Internet. Kanzleien ohne eigene Homepage sind daher bereits bei der Recherche uninteressant bzw. nicht auffindbar.“ Demgegenüber steht die Aussage: „man muss es einfach haben“ – „Es ist eine Art moderner Branchenbuch-Eintrag“. Der eigene Internetauftritt ist demnach nicht viel mehr als ein notwendiges Übel.
Immerhin sehen gut 60 Prozent ihren Internetauftritt als wichtiges Akquise-Instrument und 43 Prozent möchten auf diese Weise sogar überregionale Mandanten für sich gewinnen.
Viele der Befragten schätzen die eigene Website überdies als Kommunikationsinstrument. Sie präsentieren darauf wichtige Informationen für Mandanten und stellen ihre Leistungen vor.

Fazit

Die d|s umfrage-Ergebnisse zeigen auf, dass es bereits einige Steuerberater gibt, die sich mit den Herausforderungen der Digitalisierung auseinandergesetzt haben. Der eine oder andere hat sicherlich bereits von neuen und effizienten digitalen Arbeitsmethoden gehört oder gelesen. Doch wo beginnen? Reicht die eigene Website, um der Digitalisierung gerecht zu werden? Viele spüren, dass jetzt die Zeit gekommen ist, zu handeln, aber ihnen fehlt der Lotse. Diese Lücke möchte digital | steuern schließen. Mit uns als Partner meistern Steuerberater den Weg in die Zukunft.
Möchten Sie die ausführliche Ergebnisauswertung erhalten? Dann schreiben Sie uns doch einfach eine Email an kontakt@digital-steuern.de mit dem Betreff umfrage #1.


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One Response

  1. Lieber dls Autor,

    ich habe mit großem Interesse den Beitrag über die Internetpräsenz bei Steuerberatern gelesen und kann dem nur völlig zustimmten. Gerad in dem Berufszweig ist die Internettechnologie lange nicht zu 100% angekommen und wird sich zu eigen gemacht! in vielen Kanzleien ist man glaube ich “froh” wenn man die primären Aufgaben mit DATEV damit erschlagen kann, also im besten Fall die Mandanten mit DATEV Unternehmen online beraten kann, da rückt gerne die Aufgabe des eigenen Internetauftritts in weite Ferne.

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